Das Inntal summt!

Am LEADER - Projekt "Inntal summt" nehmen sieben Gemeinden des Bezirks Teil: Roppen, Haiming, Silz, Stams, Mötz, Obsteig und Mieming. Öffentliche Grünflächen sollen umgewandelt werden in "naturnahe" Grünflächen, um dem dramatischen Insektensterben (70% in den letzten 30 Jahren!!!) entgegenzuwirken und für einen bedachten Umgang mit Boden und Natur zu werben. Durch zahlreiche Veranstaltungen sollen Bürger informiert werden um möglichst viele Mitstreiter zu gewinnen.

Weitere Informationen zum Projekt:

Weitere links mit Infos:

Natur im Garten Tirol

Natur im Garten

Grünes Tirol - heimisch pflanzen

Im Rahmen des Projektes werden noch weitere Workshops für Bürger angeboten, z.B.Wie mähe ich mit der Sense, Anlegen von Blumenwiesen - Bei Interesse bitte melden!

Beratungsangebot fuer PV- Anlagen und e- Mobilitaet

Die KEM kann Gemeinden und Unternehmen eine kostenlose Erstberatung für

PV- Anlagen und

e- Mobilität anbieten.

Bei Interesse bitte anrufen unter 0699/10075575

Energieverbrauchsanalyse Gemeinde Haiming- kommunale Gebaeude

In Kooperation mit der Gemeinde Haiming und der FH Kufstein untersuchten Studenten im Rahmen einer Semesterarbeit die Energieeffizienz der kommunalen Gebäude in Haiming. Für 17 Gebäude wurden die Verbrauchsdaten ausgewertet und die bauliche Beschaffenheit dokumentiert. Haiming weist besonders viele neue oder neu sanierte Gebäuden auf. Erfreulicherweise konnte festgestellt werden, dass die neuen Gebäude sehr gut funktionieren, dass bedeutet die Nutzer sind zufrieden und die Energieverbräuche sind vergleichsweise gering.

Ihr Neubau funktioniert nicht immer so wie vorgesehen? Über die KEM kann das Gebäude überprüft werden: 0699/10075576

Sie wollen ihr kommunales Gebäude Energietisch überprüfen lassen? Sie benötigen einen "Fahrplan" für eine Sanierung? Zwei Gebäude können jährlich kostenfrei überprüft werden! Infos beim KEM Management oder hier:

Easy Travel

Die Studie "EASY TRAVEL - new mobility concepts in tourism" der Universität Innsbruck unter der Leitung von Univ.-Prof. Dipl. - Ing. Dr. Markus Mailer wurde den TVBs und den Gemeinden, insbesondere des Pitztal und des Ötztals vorgestellt. Ziel ist es Alternativen zu schaffen, um eine umweltfreundliche, touristische Anreise zu ermöglichen. Derzeit reisen 77 % mit dem PKW an - es gibt also noch viel zu tun!

Vernetzungstreffen und Filmabend im Oktober 2018

Beim Vernetzungstreffen im Oktober 2018 konnten sich die Energiebeauftragten der Gemeinden austauschen und vernetzen. Der anschließende Film "Power of Change - Die Energierebellion" konnte rund 70 Besucher informieren und Impulse geben. Motiviert gehen alle ins neue Jahr 2019!

Besichtigung der Biogasanlage in Roppen

Die Besichtigung des BHKWs des ABV Westtirol in Roppen fand großes Interesse.

Informationen finden Sie hier:

Im Anschluss gab der Umweltverein Tirol wichtige Informationen zum Thema Abfallvermeidung, Abfalltrennung, und Recycling

Informationen finden Sie hier:

Thementag Sanierung in Stams

Foto:Energie Tirol

Das gemeinsame Ziel „Tirol 2050“ sieht vor den Energieverbrauch bis zum Jahre 2050 um 50 % zu senken. Um dies zu erreichen sind noch einige Anstrengungen nötig.Fast 40% des Gesamtenergieverbrauchs fallen auf den Gebäudebereich, weshalb es sehr lohnenswert ist genau hier Maßnahmen zu setzen: Gebäude sollen energieeffizient gestaltet bzw. umgestaltet werden – das Knowhow ist vorhanden.

Auf Initiative der e5 – Gemeinde Stams in Kooperation mit den Gemeinden Mötz, Silz und Roppen, Energie Tirol und dem Energiebündel Imst konnten sich am Dienstag, den 22.5.18 interessierte BürgerInnen im Widum in Stams zum Thema Sanieren umfangreich informieren.


DI Laszlo Lepp vom Passivhaus Institut brachte überzeugende Argumente dafür, eine energetische Sanierung unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit durchzuführen. Bei richtigem Verständnis der Bauphysik, die er anhand einfacher Beispiele aus der Natur eindrucksvoll darstellte, kann nicht nur der CO2- Ausstoß stark reduziert werden, sondern auch die Gesundheit und die thermische Behaglichkeit gesteigert werden. Neben der Vermeidung von Wärmebrücken muss besonders auf die Dichtheit des Gebäudes geachtet werden, um Kondensat– und Schimmelbildung zu vermeiden. Nur mit Einsatz einer modernen Komfortlüftung kann die nach Gesundheitsrichtlinien empfohlene Luftqualität gesichert werden (Informationen unter https://phi-ibk.at). Eine schrittweise Modernisierung über die Jahre ist empfehlenswert, insbesondere wenn nicht genügend Kapital für eine komplette Sanierung vorliegt. „Wichtig ist, dass VOR Beginn ein langfristiger Sanierungsplan aufgestellt wird, um sicher zu stellen, dass alle Maßnahmen sinnvoll abgestimmt sind.“, so L. Lepp.Ein wichtiger Ratschlag: Lassen sie sich unbedingt von einem unabhängigen Fachmann beraten!

Ingenieur Michael Plattner von Energie Tirol erläuterte, wie sich möglichst schadstofffrei und ressourcenschonend planen lässt. „Beim ökologischen Bauen ist der Kreislaufgedanke wichtig“, erklärt M. Plattner. „Berücksichtigt werden muss die Rohstoffgewinnung, der Transport, die Fertigung, die Nutzung und das Lebensende. Im Idealfall lässt sich das Material am Ende recyceln, anstatt es zu entsorgen.“ Eine gute Planung sorgt dann für gesundes Wohnen mit guter Belichtung und angenehmer Luftqualität. Eine erste Einschätzung, welches Heizsystem für ein bestimmtes Gebäude geeignet ist, vermittelt der Heizungskompass von Energie Tirol. (Info unter https://www.energie-tirol.at/heizungskompass)

Das Interview mit Bürgern, die bereits Erfahrungen nach einer Sanierung gesammelt haben, leitete Dr. Rainer Mayr, e5 – Teamleiter aus Stams. Die Berichte waren durchwegs positiv – ob vom Einsatz einer Wärmepumpe oder einer Außenwanddämmung gesprochen wurde – das Wohnqualität wurde gesteigert und im Energieverbrauch wurden deutliche Einsparungen erzielt, so dass sich die Investitionen nach einigen Jahren auszahlen.

Nach der Verlosung der 10 Laser - Infrarot- Thermometer wurde in der gemütlichen Stube des Widums bei einem Gläschen individuell beraten und angeregt diskutiert. Die Gratis- Gutscheine im Wert von 120,-- Euro für die unabhängigen Vor– Ort- Beratungen von Energie Tirol können in den kommenden Wochen eingelöst werden.

Weiteren Interessierten steht die monatliche, kostenlose Energieberatung mit BM DI Herbert Hafele in Roppen zur Verfügung. 

Ein gelungener Abend mit positiver Resonanz!

Moeglichkeiten nutzen - Initiativen ergreifen

Erprobung Echtzeitueberwachungssystem NMS Stams

Das Energieteam der Gemeinde Stams entwickelt und erprobt in Zusammenarbeit mit dem Energiebündel ein Energiemonitoringsystem in der NMS, welches sowohl äußere Klimabedingungen, als auch Luftqualität, Wärme und Stromverbrauch im Gebäude über den Tagesverlauf erfasst und dadurch differenzierte Analysen zulässt. Diese Detail- und Verlaufs- Daten ermöglichen sehr genau Einsparungspotenziale zu ermitteln. Sie können zum einen durch einfache technische Maßnahmen erzielt werden, zum anderen durch Änderungen im Nutzungsverhalten.

 

Die Erprobung bezieht sich nicht nur auf den technischen Teil, sondern vor allem auf die Dialoge mit den Gebäudenutzern und den Maßnahmen, die zur Energieeinsparung erarbeitet werden. Daher erfolgt nach der Datenerfassung und der Analyse dieser Daten durch Experten ein Workshop mit den Nutzern, in dem Optimierungsschritte vereinbart werden. Durch die weitere Datenerfassung kann der Erfolg der Maßnahmen abgelesen werden und weitere Adaptierungen können erfolgen.

Das entwickelte Energieüberwachungssystem muss kostengünstig und dessen Einsatz muss alltagstauglich sein. Gelingt es, dies in der Pilotphase zu erreichen, kann das System auf andere Gemeinden und Objekte verbreitet werden.

Das Kick Off – Meeting erfolgte am 28.6.16. Die Messgeräte in der NMS wurden installiert und erste Datenerfassungen liegen vor.

Sensibilisierung Mobilitaet

Seit September 2016 sind wir selbst stolze Besitzer eines Mercedes B250e.

Die bisherigen Erfahrungen sind durchwegs positiv.

Genutzt sowohl als regionaler Firmenwagen, als auch für die familiäre Tagesmobilität, hat sich herausgestellt, dass die viel diskutierte Reichweite kein Thema ist. Für die alltäglichen Strecken ist diese bei Weitem ausreichend, und sollten ausnahmsweise besonders viele weite Fahrten auf dem Plan stehen, ist er in 1 bis 2,5 Stunden wieder geladen. Das Fahrgefühl ist hervorragend – geräuschloses Anfahren, flotter Abzug, das gute Gefühl der Umwelt etwas weniger Schaden zuzufügen! Stromkosten pro 100 km ca. 3 Euro! Versicherung 220 Euro! Keine Steuer!

Die Anzeige des Energieverbrauchs motiviert zu einer schonenden, defensiven Fahrweise und zur Belohnung gibt’s Bonuskilometer!

Nach anfänglicher Skepsis der Familie, sind nun alle überzeugt und begeistert – die Jugend findet es sogar cool!

Für die weitere Strecke des nächsten Urlaubs haben wir die Bahn gebucht und nutzen die Fahrt zum Entspannen!

Für Infos stehe ich gerne zur Verfügung!

Masterarbeit:

„Sustainable Mobility in alpine Regions – the Case oft the Oetztal Valley, Tyrol“ – Author Juliane Muszik/ Management Center Innsbruck

Die Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Nachhaltige Mobilität von Gästen in alpinen Räumen – Wie können Touristen bewogen werden, bei der Anreise auf öffentlichen Verkehr umzusteigen?“

Hierzu wurden im Februar 2016, unterstützt durch den Ötztal Tourismus und das RM, Befragungen vor Ort vorgenommen und in der Masterarbeit ausgewertet. Die Präsentation finden Sie hier

Studie Biogas

Im SS 2015 erstellte das Management Center Innsbruck für die KEM Imst eine Biogaspotentialstudie. Aufgrund der vorhandenen Großvieheinheiten wurden 3 Cluster im Bezirk untersucht: Arzl – Wenns, Umhausen – Längenfeld und Mieming.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass theoretisch zwar ein sehr großes Biogaspotenzial in der Region vorhanden ist, dass dieses aber unter den derzeitigen Bedingungen nur zum Teil genutzt werden kann.

Insbesondere in den Tälern ist allein aufgrund der geographischen Lage und der erforderlichen Logistik die Errichtung einer zentralen Biogasanlage schwierig.

Alternativ ist es für kleinstrukturierte Landwirtschaften denkbar, eine eigene Hofbiogasanlage für den Betrieb anzuschaffen, wenn diese der Energieversorgung des eigenen Hofes dienen kann. Derartige Systeme sind am Markt ab einer Größe von ca. 50 GVE erhältlich.

Gerne informieren wir auf Anfrage über die detaillierten Inhalte der Studie!

Vorbereitung in Hinblick auf die Neuausschreibung der Buslinien

Am 22.9.2015 fand in Imst ein Abstimmungsgespräch zur Optimierung des öffentlichen Verkehrs statt. Vertreten waren der Verkehrsverbund Tirol, der Verkehrsplaner des Landes Tirol, Planungsverbandsobmänner und das Regionalmanagement.

Anlass war die bevorstehende Neuausschreibung des regionalen Busverkehrs ab dem Jahr 2016. Die neuen Verträge werden eine Laufzeit von acht Jahren aufweisen, weshalb es wichtig ist bereits im Vorfeld genaue Überlegungen anzustellen, weil in Folge nicht mehr in die Verträge eingegriffen werden kann.

Die Gemeinden sind angehalten die aktuelle Zufriedenheit zu überprüfen und Verbesserungspotenziale zu erarbeiten, um weitere Schritte festzulegen. Im Fokus sollen in erster Linie die Anbindungen an die Bahnhöfe stehen und andere neuralgische Punkte, die eine Vielzahl von Menschen betreffen. Hierbei gilt es nicht nur die Berufspendler zu bedenken, sondern auch die Urlaubsgäste.

Um das Aufzeigen von zeitlichen und räumlichen Lücken in der Struktur des ÖPNVs zu unterstützen, wurde eine Checkliste über die Planungsverbände an die Gemeinden weitergegeben. Nach der Abstimmung der Gemeindeergebnisse auf der Ebene der Planungsverbände werden alle Ergebnisse zusammengeführt.

Gemeinde – Benchmarking / Energiebuchhaltung

Für das KEM – Monitoring zu Beginn des Projekts waren alle Gemeinden des Bezirks gefordert, die kommunalen Energieverbrauchsdaten zu erfassen. Im Frühling 2016 wurden alle Verbrauchsdaten wieder aktuell erhoben. Die Aufbereitung der Daten ergibt Benchmarks, die der eigenen Einschätzung dienen und zu Veränderungen anregen.

Bereits im Jahr 2013 wurden den im Rahmen einer Infoveranstaltung Gemeinden verschiedene Energiebuchhaltungssysteme vorgestellt. In der Praxis hat sich gezeigt, das das System von Energie Tirol „Energiebericht Online“, ergänzend „energy control“ anwenderfreundlich ist, ein gutes Preis- Leistungsverhältnis bietet und wertvolle Benchmarks mitliefert. Deshalb hatten sich alle interessierten Gemeinden für dieses System entschieden.

Seither führen einige Gemeinden die Energiebuchhaltung, d.h. Verbrauchsdaten werden regelmäßig erfasst und ausgewertet. Nach angeregten Diskussionen in den Gemeinderäten konnten dadurch einige Missstände aufgedeckt und Einsparungen erzielt werden.

 

Aufgrund der positiven Resonanz wurde im Rahmen des Vernetzungstreffens am 6.4.16 die Energiebuchhaltung und das Programm von Energie Tirol nochmals vorgestellt, um weitere Gemeinden von der grundlegenden Bedeutung einer gepflegten Buchhaltung zur Verbesserung der Energieeffizienz zu überzeugen.

 

Selbstverständlich gibt es auch andere Systemanbieter und Engagierte können auch mittels eigener Excel- Listen eine gute Übersicht gewinnen. Für die Region wäre es jedoch vorteilhaft, ein einheitliches System anzuwenden, da somit automatisch Vergleichsdaten mitgeliefert werden.

Für Interessierte ist eine Demo-Version einsehbar unter www.energiebericht.net

(Benutzername: gemeinde; Passwort: gemeinde)

Green Events

In Kooperation mit dem Klimabündnis unterstützen wir Gemeinden und Vereine Veranstaltungen nachhaltig, nach ökologischen Kriterien auszurichten.

http://www.greenevents-tirol.at/de/

www.issba.at/standort-imst/becher-geschirrverleih.html

Info-Links